12. September 2009

Firmware-Update für die Canon EOS 1000D

[Innos]
Wie ich grade gesehen habe, gibt es ein Firmware-Update für die Canon 1000D auf Version 1.0.5.
Irgendwas sagt mir, dass das absolut keine News sind, sondern schon ewig alt, aber ich blogge mal trotzdem darüber. Kennt ja vielleicht noch nicht jeder...
Das Update macht nicht viel, wie man über den Link da oben lesen kann, es unterstützt dann nur das "AF assist beam feature" des Canon Speedlite 270 EX. Hab es trotzdem mal installiert, ich hab gern das jeweils Aktuellste.

Alle Infos sowie das Update selbst gibt es wie gesagt über den Link oben.

8. September 2009

Ein Blitzhäubchen

Ich nenne nun schon seit einer Weile diesen spektakulären Blitz mein Eigen, habe ihn aber leider selten im Einsatz. Warum? Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich damit nur mäßig zurechtkomme, bisher allerdings auch kaum Zeit gehabt habe, mich mal wirklich damit auseinander zu setzen. Fast alle Fotos, die ich mit diesem Blitz mache, sind meist zu grell, zu unnatürlich und zu kontrastarm.
Schwer ist er außerdem, mit dem EF-S 18-55mm und Batteriegriff wiegt die Kamera dann gute 1,7 Kg. Da kann man allerdings auch nur wenig einsparen, denn bei diesem monströsen Blitz an der Kamera braucht man den Grip des Batteriegriffes, die Kamera ist sonst so hochkant gut wie gar nicht einhändig zu bedienen. Wenn ich weiß, dass es hell genug ist, lasse ich den Blitz meist gleich ganz zu Hause.
Das Resultat ist, dass ich auch 5 Monate später nicht... wiiirklich weiß, wie ich wann was genau einzustellen habe, und eigentlich alles der Automatik überlasse. Das tue ich aber nur ungern, vor allem bei diesen Ergebnissen, und führt eher dazu, dass ich den Blitz noch seltener nutze zum rumprobieren. Ein Teufelskreis.

Da in zwei Wochen aber ein Event ansteht, bei dem es wahrscheinlich relativ schlechtes Licht in Innenräumen geben wird, und ich mal wieder der inoffizielle Fotograph bin, muss ich das endlich mal hinkriegen. Deshalb an dieser Stelle mal kurz der Aufruf: Wenn ihr nette Tutorials kennt, die sich mit Blitzen und schlechtem Licht und Innenräumen und diesen Sachen beschäftigt, immer her mit den Links!

Weiter im Text. Vorgestern habe ich mir nun aber mal die Zeit genommen, die Anleitung des Blitzes erneut durchzublättern, und von vorne anzufangen. Blitz auf Werkseinstellungen zurückgesetzt, alle Funktionen mal durchprobiert und ein paar Dutzend Fotos gemacht. Leider machten mir meine Kamera-Akkus einen Strich durch die Rechnung, und ich konnte nicht mehr alles ausprobieren.

Erste Schlussfolgerung: Ich brauche einen Diffusor. Bzw. einen besseren Diffusor als der, der dabei ist. Es gibt im Internet tausend Anleitungen, wie man sich sowas selbst bastelt, aber das ist meines Erachtens nach Unsinn, weil es nicht praktikabel genug ist. Mit ein wenig Papier und einem Gummiring kriegt man schnell nen Diffusor zusammen, aber besonders stabil ist das nicht. Zigarettenschachtel geht auch, aber erstens nicht mehr bei großen Aufsteckblitzen, und zweitens ist eine Zigarettenschachtel das letzte, was ich auf meine Kamera stecken würde. Ich war heute im Fotoladen bei uns in der Straße, hab mir so ein Häubchen mit Gummiring für 6€ gekauft und gut. Hält Rempler aus, ist waschbar und passt auf alles.

Erste Ergebnisse: Ich habe mal in unseren Flur fotographiert. Beide Bilder sind frei Hand im Av-Modus aus ungefähr der gleichen Position aufgenommen worden, und beide Bilder haben die gleichen Daten: 18mm Brennweite, f/5.0 und 1/200s Belichtungszeit. Das erste Bild ist mit Diffusor, das zweite ohne. Der Blitz war im eTTL-Modus mit Auto-Zoom, 45° nach oben gewinkelt.
Von Monochrome Coloriert

Von Monochrome Coloriert

Wenn man die Bilder vergleicht, fällt die bessere und gleichmäßigere Ausleuchtung auf. Mir persönlich jedoch eigentlich schon wieder zu hell, denn so hell war es im Flur gar nicht. Er hat keine Fenster, und das Deckenlicht war aus. Außerdem gibt es Lichtspiegelungen auf dem Poster hinten. Beim zweiten Bild merkt man fast, wie hoch der Raum ist.
Welches findet ihr besser, und warum?

Ich kann das bei solchen Blitzbildern immer schlecht sagen. Wenn Bilder so hell geblitzt sind, geht oft viel der Atmosphäre verloren, dafür hat man scharfe Bilder. Und da ich leider kein wirklich lichtstarkes Objektiv habe, muss ich auf sowas zurückgreifen. Dazu kommt, dass unterschiedliche Kamera-Modi völlig unterschiedliche Ergebnisse produzieren.

Tja, irgendwelche Tipps für mich? Wie geht ihr so eine Sache an? Vielleicht gleich ganz auf den externen Blitz verzichten, und nur den internen nutzen?

Ein Foto von mir ist in der OP!

Was? Ihr kennt die OP nicht? Marburgs tolle Lokalzeitung...

Na jedenfalls gab es unlängst eine Dichterlesung eines japanischen Dichters, und Mrs. Innos hat die mitorganisiert. Ich war als inoffizieller Fotograph vor Ort (inoffiziell deswegen, weil das immer automatisch der wird, der die größte Kamera hat, egal wie gut er damit umgehen kann).

Wir saßen zufällig mit der Reporterin der OP an einem Tisch, und ich versprach ihr, die Bilder zu geben, denn sie hatte nur eine kleine Digicam mit, und die Lichtverhältnisse waren, na sagen wir mal... herausfordernd. Sonniger Tag, relativ dunkles Café aber von den Fenstern Gegenlicht. Tage, an denen ich mir ein Objektiv wünsche, das mehr als nur 3.5 schafft. Anyway...

Der Artikel erschien 2 Tage später in der Zeitung, und das ist er (sorry für den relativ schlechten Scan)

Von Monochrome Coloriert

Der geneigte Leser wird sofort gemerkt haben, dass leider nicht mein Name unter dem Artikel steht. Ich weiß nicht, wessen Schuld das war, aber es ist passiert, und hinterher jammern bringt nix. Aber richtig stellen möchte ich es dann schon. Deshalb hier das Originalbild als Beweis.

Von Monochrome Coloriert

18. August 2009

Test: Samsung WB 1000

Ich möchte einmal kurz auf den Test von Samsungs neuer Knipse WB 1000 auf netzwelt.de verweisen.
Gut geschriebenes Review von Michael Eckl.

Und eine Kamera mit 2 "Tachonadeln" für Batterie und Speicher? Geil!

16. August 2009

Rundes Eisendingsbums für Hugo

Letztens bei einem gemütlichen Treffen fiel das Wort "Kranromantik". Ein lauer Sommerabend. Ein Himmel voller Kräne. Sonnenuntergang. So etwas kann man sich drunter vorstellen. Denke ich zumindest. Is aber auch schnuppe. Auf jeden Fall, dachte sich der Herr (also ich). "Ha. Kräne. Hab ich ne Menge hier in München. Bauen ja hier überall. Alles voll davon. Kannst gar nicht irgendwohin schauen wo mal kein Kran is. Bleibt ja kein Stein aufm anderen. Sind ja in Bauwut verfallen. Überall Kräne." Und da hier ja schließlich wirklich überall Kräne rumstehen (habe ich das schon erwähnt?), da dachte ich so bei mir: "Machste maln schickes Bild von. Son strahlender Sonnenuntergang. Ein paar kleine Einfamilienhäuser am unteren Bildrand und gegen den Himmel strecken sich die aber Millionen Stahlungetüme, welche hier das Stadtbild veschand... Äh. Verschönern. Is ja schließlich romantisch. Steckt ja im Wort "Kranromatik" scho drin. Genau."
Gedacht. Getan. Musste ja auch nicht weit gehen für das Bild. Stehen ja überall. Diese Kräne. Also Kamera gepackt. Ab vor die Tür. Und dann... festgestellt, dass ich mich mit meinen Übertreibungen selbst verwirrt hatte. Die stehen überall. Jaja. Überall. Aber halt nicht in meiner Nähe. Überall is auch Definitionssache. Darf man nicht so eng sehen. Bin da ganz flexibel. Nu denn. Helm aufn Kopf. Roller angeschmissen und Richtung 'überall' gefahren. Dort hin wo die ganzen Stahlviecher stehen. Kann nicht weit sein. Zwanzig Minuten später war ich dann da. War quasi um die Ecke. Hätte ich auch gehen können. Nur der Sonnenuntergang hätte dann halt gefehlt. Aber da bin ich ja nicht so. "Flexibel sein.", sag ich immer. Is wichtig.
Stand also da. Bei den Kränen. Direkt davor. Vor den Kränen... und vor dem Zaun. Warn großer Zaun. Erstreckte sich Meilen Richtung Norden... und Süden. Und überhaupt. Bis zum Horizont. Überall dieser Zaun... und die Kräne. Gab fast nix anderes mehr. Bei der Kranromantik kommt definitiv kein Bauzaun drin vor. Davon hätte ich gehört. Das hieß für mich, dass ich aufs Baustellengelände muss. So schlenderte ich in Richtung Baucontainer. Die Bauarbeiter dort gestatteten mir auch sofort den Zutritt. Einfach immer ne Geschichte mit nem krebskanken Kind erzählen und man darf überall hin. Also fast überall hin. (Notiz an mich: In einer ruhigen Minute 'überall' genauer definieren. Kommt verflixt oft vor in diesem Blogpost.)
Mnja. War nun auf der anderen Seite des Bauzauns. Ich war sozusagen frei... oder eben eingesperrt. Ansichtssache. Nur noch die richtige Perspektive finden. Aus der Baugrube sah man schonmal nix. Konnte ich also getrost streichen. War mir zwar schon zuvor klar, dass das aus der Grube nichts wird, aber man will ja nichts unversucht lassen. Schlenderte nun über dieses gigantische Gelände. Hätte nach ner Karte fragen sollen. Hatte ich aber vergessen. War so aufgeregt gewesen, dass die Krebsgeschichte wieder geklappt hat. Konnte da nicht an alles denken. War passiert. Aber ich hab das beste draus gemacht. Hatte mich definitiv verlaufen. Handy war leer. Geier kreisten schon über mir. Links, rechts, vorne und hinten. Kein Anhaltspunkt wo es wieder Zivilisation geben könnte. Überall nichts. War dann ganz tapfer. Hab mich hingelegt und auf meinen Tod gewartet. Nach fünf Minuten war mir langweilig. Entschloss mich also doch wieder ein Bild zu machen. Für den Krebsjungen... Huch. Hatte mich schon wieder selbst überlistet. Jaja. Lügen klappen am besten wenn man sie selbst glaubt. Es musste also weiter gehen. Für Hugo. Der Name passte. Hugo. Am Horizont sah ich ein Konstrukt, welches direkt aus Mad Max stammen könnte. Dann müsste auch Tina Turner nicht weit sein und die hätte vielleicht ne Karte. Schleppte mich weiter. Alles nur für Hugo. Es vergingen Stunden bis ich mich bis dort hin geschleppt hatte. Nun gut. Auch das ist gelogen. Ich schleppte mich nicht. Ich lief und das nicht Mal ne Minute. Eigentlich waren es sogar genau 43 Sekunden. War also gut unterwegs... und das nur für Hugo. Wenigstens diese Lüge kann ich aufrecht halten. Dort angekommen (Tina Turner war nicht da) erkannte ich am Horizont auch wieder Zivilisation. Und das in Form von Kränen. Woohoo. Gerettet. War ganz aus dem Häuschen. Wollte meinen Freudentanz tanzen. Hatte aber die falschen Schuhe dafür an.
Nun stand ich da. Diese zusammengeschweißte Kugel vor mir. Dieses Geflecht aus alten, verrosteten Eisenstangen. Dieses.... Eisen... Dings... Bums. Genau das war es. Rundes Eisendingsbums und dann im Hintergrund noch die Kräne. Da wird sich Hugo freuen... und ihr auch. Denn das ist der Punkt im Beitrag, an dem ich auf höre zu schreiben und endlich die Bilder zeige (wenn jemand wirklich so weit gelesen hat, dann darf er es gerne im Kommentar schreiben. Ich schicke vielleicht eine Entschädigung. Aber eher wohl nicht.)

So sieht das also aus.


Oder so.



Und damit verabschiede ich mich nun auch wieder. Ich geh nun ins Bett. Habe nicht viel geschlafen. Bin übernächtigt. Die letzte Nacht war sehr lang und lang. Habe noch Schlaf nachzuholen.

Gute Nacht
Glayd

12. August 2009

Fotowettbewerb S1NGLE TREES


Nein, leider nicht bei uns. Aber auf Kwerfeldein.de.
Die Aufgabe ist einfach: Fotografiere einen alleinstehenden Baum. Bitte keine verheirateten Bäume fotografieren, muss wirklich alleinstehend sein!

Die Teilnahmebedingungen:
  • Jede Person kann mit maximal einem Foto teilnehmen.
  • Es sind nur Fotos teilnahmeberechtigt, die Du selbst gemacht hast. Du darfst unter keinen Umständen das Recht von Dritten verletzen.
  • Falls das Bild im Querformat ist, sollte es 850 Pixel breit sein (nicht mehr und nicht weniger). Im Hochformat sollte es 600 Pixel breit sein (nicht mehr und nicht weniger).
  • Einsendeschluss ist Mittwoch, 26.August 2009 23.59 Uhr.
  • Mit der Einsendung stimmst Du auch einer Veröffentlichung auf kwerfeldein.de zu.
  • Lade Dein Foto über dieses Formular hoch.

Die Gewinne:
  1. Tamron 10-24mm 3,5-4,5 Di II
  2. Pro Winkelsucher Hoodman
  3. Ansmann Digicharger Plus

Vielleicht hat ja der eine oder andere geneigte Leser dieses Blogs Lust, da mitzumachen. Ich glaube hier in Marburg wird es schwer mit einzeln stehenden Bäumen, aber ich kann ja mal die Augen offen halten.
Viel Glück!

11. August 2009

Daihatsu

Auch ich hatte gestern Gelegenheit, ein wenig zu fotografieren. Meine Schwiegermutter hat sich ein neues Auto gekauft, und sowas ist doch eine willkommene Gelegenheit, die Kamera mal rauszuholen.
Das sind aber keine HDR-Bilder, ich hatte mein Stativ nicht mit.
Ich habe die Fotos größtenteils als 1280x1024 Wallpaper-Größe geschnitten, nicht wundern.

Von Daihatsu Copen


Von Daihatsu Copen


Von Daihatsu Copen


Von Daihatsu Copen


Autos sind schöne Motive. Die rennen nicht weg, man kann sie relativ frei bewegen, falls sie falsch stehen, und eine Herangehensweise wie zum Beispiel Gran Turismo zeigt rotierende Autos als begehrenswerte Objekte. Broschüren mit neuen Automodellen, wie man sie auf Messen bekommt, sind voll von wunderschönen Autofotos, meist vor atemberaubender Kulisse. Gut, die hatte ich hier nicht, aber trotzdem bin ich ganz zufrieden mit dem Ergebnis, dafür dass es spontan entstand.

9. August 2009

HDR-Mashup

Die Tage sind einige HDRs bei meinen Kurzurlaub im schönen Marburg entstanden. Hat übrigens ne top Kneipenquote dort. Ich kanns nur empfehlen. Also mir als alter Saufkuh hats dort ziemlich gut gefallen. Aber das nur nebenbei.

Die HDRs die ich geschossen habe stellen ganz gut die verschiedenen Möglichkeiten dar, wozu diese Bearbeitungsart gut ist. Egal ob es darum geht Bilder in der Natur kontrastreich und natürlich erscheinen zu lassen. Details in der Nacht herauszuarbeiten. Gerne auch mit diesem dreckigen Faktor. Sonnenuntergänge dramatisch zu inszenieren oder schlicht und einfach ein Nachtbild der Frankfurter Skyline zu machen (und das auf wackligen Aussichtspunkten. Jede Menge Geduld vorausgesetzt.).
Statt einfach nur die Endprodukte zu zeigen habe ich mich diesmal entschlossen auch die Originale zu posten... und zwar nur damit ihr sagen könnt: "Geiler Scheiß! So mies sah das zuvor aus."... oder so in der Art. Vielleicht verzichtet ihr auch auf die ganzen Fäkalworte. Ich ziehe es mal in Betracht. Schnuppe. Nun gehts los.

In fast genau der oben genannten Reihenfolge zeige ich euch die Bilder. Erst die fertigen HDRs und danach in klein die Originale. Drunter stehen dann Gedanken zur Entstehung.

Das erste Bild ist in der Nähe des Herkules in Kassel entstanden.





Bei dem Bild ging es mir darum die Brücke in ihrer natürlichen Umgebung einzufangen. Hat Stunden gebraucht bis die endlich mal still hielt... Diese Stück. Bei dem regulären Bild kann man genau erkennen warum ich teilweise bei Naturaufnahmen und starkem Licht einfach verzweifel. Im Original ist der Himmel einfach nur weiß und die Details im Schatten sind viel zu dunkel. Habe zwar auch im HDR den ganzen oberen Part rausgeschnitten, aber auch nur deswegen, da ich den Fokus nur auf die Brücke setzen wollte. Die Tone Mapping Bearbeitung ist natürlich gehalten. Eine Verfälschung hätte hier keinen Effekt. Wenn man sich nur das HDR anschaut, käme man wohl nicht drauf, dass ich eine Belichtungsreihe als Ausgangsmaterial hatte.


Die angeblich längste, freitragende Rolltreppe Europas (sagte mir irgendein Obdachloser, welcher mich bequatschte und diese Quelle)




Bei dem Bild kann man sehr gut erkennen wie gut die Details herausgearbeitet werden können. Unabhängig vom Tone Mapping musste ich es natürlich noch zuschneiden, denn weder der Mülleimer zur Rechten, noch die Hälfte der Säule auf der Linken haben die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen und vom Hauptmotiv abzulenken. Dazu kommt, dass ich sehr gerne die Farben herunterdrehe, damit man sich nicht total erschlagen fühlt. Mir persönlich geht es zumindest so, wenn das gesamte Bild leuchtet wie ein amerikanisches Haus zur Weihnachtszeit (Da fällt mir gerade ein. Kennt ihr das hier?). Die wichtigen Details ziehen die Aufmerksamkeit auch ohne ein "Mehr" an Farben auf sich.


Frankfurt bei Nacht




Bei dem Bild sind die Änderungen im Detail versteckt. Die Wirkung finde ich bei beiden sehr ähnlich. Das HDR hat nur weniger weiße Stellen und natürlich auch mehr Details in den dunklen Ecken. Aber wie gesagt auf den ersten Blick sind die Bilder sehr ähnlich.


Upstairs Marburg





Auch auf diesem Bild hat man nicht den typischen HDR-Effekt. Keine Ahnung ob ich das Bild auch ohne Belichtungsreihe ähnlich hinbekommen hätte. Ich vermute es ja schon. Aber sicher bin ich mir nicht. Eigentlich könnte man im Hintergrund am Ende der Treppe noch ein Gebäude erkennen, aber auch hier wäre ein weiteres Motiv eher ablenkend gewesen, deswegen habe ich mich bewusst dazu entschieden den oberen Part des Bildes so dunkel wie möglich zu lassen. Ich habe dann mit den Farben rumgespielt und letztendlich alle Farben bis auf Magenta und Lila rausgezogen.


Frankfurt Sunset




Nun kommt in meinen Augen ein doch recht gutes Exemplar um den Unterschied zwischen einer normalen Aufnahme und einer HDR-Aufnahme darzustellen und da das so klar ist, bin ich der Meinung, muss ich auch weniger dazu schreiben. Ich habe es hier nichtsdestotrotz versucht nicht zu übertreiben... aber mnja. Es ist ein kitschiges Bild. Also sagen wir einfach ich habe nicht noch mehr übertrieben als ich es noch weiter hätte tuen können. ;)


Hier gibt es mal wieder das komplette Album.

Ich hau mich nun besser ins Bett. Morgen erwarten mich alle drei Fluch der Karibik Filme... und das auf BluRay und ne Menge Yakiniku. Muahaha. Geil.

Nacht miteinander
Glayd

Kurzer Schwank aus Marburg

Diesmal soll es nicht um ein paar spezielle Bilder gehen. Eher um Momentaufnahmen, die während des spektakulären Twittertreffens in Marburg entstanden sind.
Könnte hier nun einiges dazu schreiben. Für sowas sollte ein Blog ja da sein, aber da es ein Twittertreffen war und ich eh schon viel mehr als die passenden 140 Zeichen verbraten habe, gibt es nun nur noch Hashtags. Die Auslegung liegt dann bei euch. Viel Spass damit.

#urlaubinMarburg #Hexxagon #Destru_Live #silenttiffy #Plan #BiertrinkenaufmSupermarktdach #Terminklärung #MenschenohneKalender #DienstagistnichtMontag #Freibier #sovieleTwitterer/inneninMarburg?!? #weiterziehen #Deli #Bolschoi #GüntherdasOriginal #unbedingtWasserbestellen #Crackmama #Stativ #Penner #Jurastudenten #verdammteIdioten #vegetarischesZeugvomTürken

Das passende Album gibt es mal wieder hier.

Ein paar Bilder kommen nichtsdestotrotz mal hier rein. Nur so als Impression.









Adios Glayd

22. Juli 2009

Endlich Beck.... Part 1

Nach gefühlter jahrzehntelanger Abstinenz beehre ich den hauseigenen Blog mal wieder mit einem Post und zusätzlich verbanne ich auch die nette Frau von der Leyen aus eben diesem. Die alte Schrulle. Hat sich lange genug hier ausgetobt und freudig die Zensur besungen. Nun wurde sie von mir aus dem Quelltext gelöscht.
Genug um vor Freude aus dem Häuschen zu sein. Also ich weiß schon gar nicht mehr wohin mit meiner Freude. Fanta Vier waren sogar so nett das passende Lied zu schreiben. Bring it beck... Ich danke auch ganz höflich. Ein herzliches "Danke" nach Stucki-Bucki-Benztown.
Ich würde nun wirklich gerne sowas schreiben, wie "Ich verschone euch nun mit jeglichem uninteressanten Gelaber und zeige euch einfach ein paar Bilder...", aber ich kann das nicht. Ich habs versucht. Ehrlich. Hat nicht geklappt. Muss einfach was dazu schreiben.
Also kommen wir zu ersten essentiellen Frage.

F: Warum schaffst du es nicht öfters als zweimal im Jahr einen Beitrag zu schreiben?
A: Arbeit. Abendschule... und am Wochenende Hobbies welche das Mitführen einer Kamrea nahezu unmöglich machen. Fragt nicht weiter sonst quäle ich euch mit weiteren Ausreden.

F: Und weshalb meint der Herr nun mal wieder etwas zu posten?
A: Abendschule ist fürs erste vorbei...

F: Und was meint der Herr zu posten?
A: Bilder vom Beck. Dem alten, guten, leerstehenden Beck nähe Laim.

Der Beck ist/war scheinbar mal ein Kaufhaus... oder so. Ich kenne es nur verlassen und bruchfällig. Seit kurzem passiert in dieser Ruine aber was. Keine Ahnung ob es eventuell wieder hergerichtet wird. Ich würde es dem alten Backsteinbau ja wünschen. Aber der richtige Investor scheint noch nicht gefunden zu sein. Denn eigentlich tragen die da drin den Bauschutt nur von der Nordseite in die Südseite und dann wieder zurück und dann... Ihr könnts euch vorstellen.
Von der Strasse sieht es ungefähr so aus... ach was sag ich da. Nicht nur ungefähr sondern genau so:

So. Das ist der alte Beck. Ich hoffe der geniale Wortwitz zu dem Fanta Vier Lied ist euch nicht entgangen, wenn doch... Egal. Gibt schlimmeres. Zum Beispiel deutsche Synchros, aber da will ich eigentlich gar nicht so sehr drauf eingehen...

Für den Fall, dass nun wirklich irgendwer noch so weit gelesen hat. Respekt. Ich hätte es sein lassen und nun wirds noch schlimmer. Nun werde ich ein paar Bilder zeigen und sie versuchen als das Beste schlechthin zu preisen. Wo kann ich gleich wieder die Formateinstellugen ändern? Ach hier. Also. Das wichtige Wort im vorigen, nicht kursiv geschriebenen, Satz ist "das Beste".
Nun sehet und staunet... nicht. Das kann ich zuvor schon ganz getrost sagen, denn ich habe die Bilder schon gesehen (und ich bin sogar so nett euch vorzuwarnen). Es sind nur Spielereien.

Also ich bin am Montagabend noch zu der Baustelle gefahren mit der natürlich passenden Genehmigung. Nichtsdestotrotz sind verlassene Gebäude immer wieder gruselig und da mir das nicht genug ist, meinte ich mir noch ein bisschen den Bioshock-OST anzuhören. (Klick mich an für eine Hörprobe). Rausgerissene Wände. Verrostete Stahlträger. Allein gelassene Werksmaschinen. Die ein oder andere Bildzeitung. Das perfekte Szenario für einen Horrorfilm. Allein die Bildzeitung verzaubert mich schon mit einer Gänsehaut. Mnja. Ich hatte eigentlich perfekte Vorrausetzungen für mindestens ein gutes Bild. Das Licht stand optimal. Die Schattem fielen lang und schräg. Die Stahlträger wurden perfekt hervorgehoben. Der Baustaub stand noch in der Luft. Also schnell das Stativ rausgeholt und aufgebaut. Den richtigen Winkel gesucht... und weiter gesucht... und noch ein bisschen gesucht... und dann festgestellt, dass das Licht weg war. Geil. Mnja. Die tollen Schatten der Stahlträger fallen halt nicht ganz so auf wenn kein Licht fällt.
Na dann gehts da hin wo es noch ein bisschen Licht gibt. Aufs Dach. Dort konnte ich doch noch ein, zwei Bilder machen. Das erste zeigt den Fluchtturm bei dem man im Fall eines/r Brandes/Überschwemmung/Katastrophe/Sommerschlussverkaufes von einem Helikopter abgeholt wird. Funktioniert aber nicht mehr. Habs ausprobiert. War recht einsam und zugig da oben. Aber der Herr Vergrämer hätte dort seinen Heidenspass gehabt. Tauben so weit das Auge sehen kann... natürlich unter der Bedingung dass man kurzsichtig ist. Sehr kurzsichtig.

Das Ganze gibts hier in S/W, da es mir so schlicht und ergreifend am besten gefällt. Hatte bei der Aufnahme darauf geachtet wie der Turm von den restliche Objekten eingerahmt wird und die Baufälligkeit durch die Träger mit der abgeblätterten Farbe unterstrichen wird.

Das nächste Bild entstand beim Durchwandern des Daches und war eher eine Aufnahme aus dem Gehen heraus. Nichts groß blogenswertes, aber mir persönlich gefallen einfach diese Scherenschnittaufnahmen. Demnach wirds auch hier gezeigt:


Dann habe ich noch ne Menge im Dunkeln fotografiert, aber das Farbrauschen hat die Bilder ordentlich versaut. Werde mir noch Mühe mit der Bearbeitung geben und dann eventuell im "Beck Part 2" posten. Halte mir da aber alles offen.

Beim Verlassen des Geländes ist mir ein freistehender Motor mit sonstwas drauf aufgefallen. Davon gibts nun einmal die HDR- und die Colourkey-Fassung. Ich konnte mich nicht wirklich entscheiden und schließlich will ich hier ja alle möglichen Aufnahmen zeigen, die weit ab von Perfektion sind und eher Spielereien darstellen mit denen ich mich peu a peu weiter an das Thema heran taste.
Zuerst einmal die HDR-Fassung:


Und nun die Colourkey-Variante:


Die großen Versionen der Bilder findet man in diesem Flickr-Album.

Ich hau mich mal besser ins Bett. Adieu und gute Nacht allerseits.
Glayd.