22. Juli 2009

Endlich Beck.... Part 1

Nach gefühlter jahrzehntelanger Abstinenz beehre ich den hauseigenen Blog mal wieder mit einem Post und zusätzlich verbanne ich auch die nette Frau von der Leyen aus eben diesem. Die alte Schrulle. Hat sich lange genug hier ausgetobt und freudig die Zensur besungen. Nun wurde sie von mir aus dem Quelltext gelöscht.
Genug um vor Freude aus dem Häuschen zu sein. Also ich weiß schon gar nicht mehr wohin mit meiner Freude. Fanta Vier waren sogar so nett das passende Lied zu schreiben. Bring it beck... Ich danke auch ganz höflich. Ein herzliches "Danke" nach Stucki-Bucki-Benztown.
Ich würde nun wirklich gerne sowas schreiben, wie "Ich verschone euch nun mit jeglichem uninteressanten Gelaber und zeige euch einfach ein paar Bilder...", aber ich kann das nicht. Ich habs versucht. Ehrlich. Hat nicht geklappt. Muss einfach was dazu schreiben.
Also kommen wir zu ersten essentiellen Frage.

F: Warum schaffst du es nicht öfters als zweimal im Jahr einen Beitrag zu schreiben?
A: Arbeit. Abendschule... und am Wochenende Hobbies welche das Mitführen einer Kamrea nahezu unmöglich machen. Fragt nicht weiter sonst quäle ich euch mit weiteren Ausreden.

F: Und weshalb meint der Herr nun mal wieder etwas zu posten?
A: Abendschule ist fürs erste vorbei...

F: Und was meint der Herr zu posten?
A: Bilder vom Beck. Dem alten, guten, leerstehenden Beck nähe Laim.

Der Beck ist/war scheinbar mal ein Kaufhaus... oder so. Ich kenne es nur verlassen und bruchfällig. Seit kurzem passiert in dieser Ruine aber was. Keine Ahnung ob es eventuell wieder hergerichtet wird. Ich würde es dem alten Backsteinbau ja wünschen. Aber der richtige Investor scheint noch nicht gefunden zu sein. Denn eigentlich tragen die da drin den Bauschutt nur von der Nordseite in die Südseite und dann wieder zurück und dann... Ihr könnts euch vorstellen.
Von der Strasse sieht es ungefähr so aus... ach was sag ich da. Nicht nur ungefähr sondern genau so:

So. Das ist der alte Beck. Ich hoffe der geniale Wortwitz zu dem Fanta Vier Lied ist euch nicht entgangen, wenn doch... Egal. Gibt schlimmeres. Zum Beispiel deutsche Synchros, aber da will ich eigentlich gar nicht so sehr drauf eingehen...

Für den Fall, dass nun wirklich irgendwer noch so weit gelesen hat. Respekt. Ich hätte es sein lassen und nun wirds noch schlimmer. Nun werde ich ein paar Bilder zeigen und sie versuchen als das Beste schlechthin zu preisen. Wo kann ich gleich wieder die Formateinstellugen ändern? Ach hier. Also. Das wichtige Wort im vorigen, nicht kursiv geschriebenen, Satz ist "das Beste".
Nun sehet und staunet... nicht. Das kann ich zuvor schon ganz getrost sagen, denn ich habe die Bilder schon gesehen (und ich bin sogar so nett euch vorzuwarnen). Es sind nur Spielereien.

Also ich bin am Montagabend noch zu der Baustelle gefahren mit der natürlich passenden Genehmigung. Nichtsdestotrotz sind verlassene Gebäude immer wieder gruselig und da mir das nicht genug ist, meinte ich mir noch ein bisschen den Bioshock-OST anzuhören. (Klick mich an für eine Hörprobe). Rausgerissene Wände. Verrostete Stahlträger. Allein gelassene Werksmaschinen. Die ein oder andere Bildzeitung. Das perfekte Szenario für einen Horrorfilm. Allein die Bildzeitung verzaubert mich schon mit einer Gänsehaut. Mnja. Ich hatte eigentlich perfekte Vorrausetzungen für mindestens ein gutes Bild. Das Licht stand optimal. Die Schattem fielen lang und schräg. Die Stahlträger wurden perfekt hervorgehoben. Der Baustaub stand noch in der Luft. Also schnell das Stativ rausgeholt und aufgebaut. Den richtigen Winkel gesucht... und weiter gesucht... und noch ein bisschen gesucht... und dann festgestellt, dass das Licht weg war. Geil. Mnja. Die tollen Schatten der Stahlträger fallen halt nicht ganz so auf wenn kein Licht fällt.
Na dann gehts da hin wo es noch ein bisschen Licht gibt. Aufs Dach. Dort konnte ich doch noch ein, zwei Bilder machen. Das erste zeigt den Fluchtturm bei dem man im Fall eines/r Brandes/Überschwemmung/Katastrophe/Sommerschlussverkaufes von einem Helikopter abgeholt wird. Funktioniert aber nicht mehr. Habs ausprobiert. War recht einsam und zugig da oben. Aber der Herr Vergrämer hätte dort seinen Heidenspass gehabt. Tauben so weit das Auge sehen kann... natürlich unter der Bedingung dass man kurzsichtig ist. Sehr kurzsichtig.

Das Ganze gibts hier in S/W, da es mir so schlicht und ergreifend am besten gefällt. Hatte bei der Aufnahme darauf geachtet wie der Turm von den restliche Objekten eingerahmt wird und die Baufälligkeit durch die Träger mit der abgeblätterten Farbe unterstrichen wird.

Das nächste Bild entstand beim Durchwandern des Daches und war eher eine Aufnahme aus dem Gehen heraus. Nichts groß blogenswertes, aber mir persönlich gefallen einfach diese Scherenschnittaufnahmen. Demnach wirds auch hier gezeigt:


Dann habe ich noch ne Menge im Dunkeln fotografiert, aber das Farbrauschen hat die Bilder ordentlich versaut. Werde mir noch Mühe mit der Bearbeitung geben und dann eventuell im "Beck Part 2" posten. Halte mir da aber alles offen.

Beim Verlassen des Geländes ist mir ein freistehender Motor mit sonstwas drauf aufgefallen. Davon gibts nun einmal die HDR- und die Colourkey-Fassung. Ich konnte mich nicht wirklich entscheiden und schließlich will ich hier ja alle möglichen Aufnahmen zeigen, die weit ab von Perfektion sind und eher Spielereien darstellen mit denen ich mich peu a peu weiter an das Thema heran taste.
Zuerst einmal die HDR-Fassung:


Und nun die Colourkey-Variante:


Die großen Versionen der Bilder findet man in diesem Flickr-Album.

Ich hau mich mal besser ins Bett. Adieu und gute Nacht allerseits.
Glayd.

Kommentare:

omnikultur hat gesagt…

Schön, gestern beschriebenes HDR Verfahren am lebenden Objekt sehen zu können. Jetzt weiß ich, was du mit Spielen und Tricksen gemeint hast. ...Und: Der Bioshock OST? Sehr stark. Jetzt kann ich mir vollkommen vorstellen, wie sich die Fabrik angefühlt hat. Blog gebookmarkt! Weitermachen! ;)

Glayd hat gesagt…

Ein Kommentar! Ein Kommentar! Woohoo!!! Vielen herzlichen Dank dafür. ;)